Sternwarte Klagenfurt

Über uns

Sanierung 2025/26

Die diesjährige Winterpause nutzen wir, um die Sternwarte Klagenfurt umfassend zu sanieren und in einen zeitgemäßen, modernen Zustand zu versetzen.

Modernisiert werden Kuppel, Gebäude und Technik. Dabei steht das Teleskop natürlich im Mittelpunkt: Das komplette Teleskop inklusive der Optik wird komplett überholt, um künftig noch bessere Beobachtungsmöglichkeiten zu bieten.

Räumlichkeiten

1965 wurde auf den Turm am Kreuzbergl eine Sternwarte gesetzt. Neben der Kuppel mit einem Durchmesser von 4,20 m, die unser Hauptteleskop beherbergt, umfasst sie auch noch einige weitere Räumlichkeiten:

Equipment

Webcam Sternwarte


Die 360° Webcam der Sternwarte Klagenfurt ermöglicht einen beeindruckenden Rundumblick über Klagenfurt und die umliegende Landschaft. Obwohl sie nicht für astronomische Beobachtungen genutzt wird, fängt sie eindrucksvoll die Schönheit der Umgebung ein und auch Nachts werden ständig Aufnahmen angefertigt. So ist es zu jeder Zeit möglich, den Blick auf die Stadt und die nahegelegenen Berge zu genießen. Die Webcam ist auch ein wertvolles Werkzeug, um das lokale Wetter und die Bewölkung im Blick zu behalten.

Geschichte der Sternwarte

Der Kreuzberglturm in Klagenfurt, erbaut im Jahr 1897, ist nicht nur ein markantes Wahrzeichen der Stadt, sondern hat auch eine faszinierende Geschichte, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht.

Ursprünglich war das Kreuzbergl eine religiöse Stätte, an der im Jahr 1645 ein Holzkreuz aufgestellt wurde. Diese Stätte entwickelte sich schnell zu einem Pilgerort. Im Jahr 1720 wurde eine kleine Kapelle errichtet, die den Gläubigen als Zufluchtsort diente und dem heiligen Johannes Nepomuk gewidmet war.

Ein alter, verfallener Wasserturm in einem Wald, umgeben von Bäumen ohne Blätter, mit einem gewundenen Pfad im Vordergrund.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts gewann das Kreuzbergl zunehmend an Bedeutung als Erholungsort. Die malerische Landschaft und die atemberaubende Aussicht auf Klagenfurt und den Wörthersee zogen immer mehr Besucher an. Diese wachsende Beliebtheit führte schließlich zum Bau des Turms am Kreuzbergl. Erstmals wurde um 1850 ein 14 Meter hoher Holzturm zur Paradeschau des Kaiser Franz Josef I. errichtet. 1895-1897 wurde dieser durch den bis heute erhaltenen Steinturm ersetzt, der den Menschen einen noch besseren Blick auf die Umgebung bieten sollte.

Die astronomische Geschichte des Kreuzberglturms nahm ihren Anfang mit der Reise einer kleinen Gruppe von Astronomiebegeisterten zur Sonnenfinsternis in Italien 1961.